Es gibt fünf grundlegende Dinge, mit denen man den Googlebots
gefallen und ihre Spider zufrieden stellen sollte. (Anmerkung:
“Googlebots” sind automatische Besuchsprogramme, die Websites
aufrufen, um sie zu indizieren, d.h. deren Daten zu erfassen.
“Spider” ist eine allgemeinere Bezeichnung für solche Programnme,
im Wesentlich sind es Vorrichtungen, die den Verknüpfungen im
Web folgen.)
1) Sites sollten einfach gehalten sein. Phantasievolles Design
und auffällige Erscheinung bringen nichts - es sind Besuchscomputer,
nicht Verkehr von Menschen, die aufgrund ihrer Emotion handeln.
2) Meta-Auszeichnungen benutzen, ohne sich darauf zu verlassen.
Meta-Auszeichnungen sind nicht ausgestorben, aber sie sind nicht
mehr die Disziplin, die über Sein oder Nichtsein des einlaufenden
Verkehrsstroms entscheiden.
Google nutzt haupstächlich Meta-Auszeichnungen, wie Titel, Beschreibung
und Schlüsselwörter - um eine Site zu indizieren und sie in die
passende Kategorie einzuordnen.
3) Sites sollten in CSS gestaltet sein. Cascading Style Sheets
sind im Grunde Instruktionen, wie eine Site dem Besucher präsentiert
werden soll. Nicht nur Google schätzt CSS, sondern, wer sich
erst daran gewöhnt hat, wird sie ebenfalls schätzen, weil sie
die laufende Aktualisierung des Textes einer ganzen Site mit
minimalem Aufwand ermöglichen.
4) Die Site sollte ein guter Führer sein. Die Googlebots sind
fortgeschrittene Technologie, doch wissen sie nicht, was zu
tun ist, wenn sie auf einen “gebrochenen” Verweis stoßen oder
keinen Weg aus der Homepage finden. Sie haben nur die Option,
die Site zu verlassen, aber man will natürlich die ganze Site
indiziert haben, nicht bloß die Eintritts-Seite. Text-Verweise
sind bevorzugt, JavaScript sollte zur Navigation vermieden werden
- und man sollte den Spidern eine SiteMap beritstellen.
5) Voluminösen Dateien meiden. In der heutigen Welt ist größer
gewöhnlich besser. “Fette” Dateien in einer Site aber ziehen
sie hinab und veranlassen Mensch wie Roboter, die Site zu verlassen,
bevor sie die eigentliche Botschaft sehen konnten. Es gibt Wege,
die Bilder zu optimieren und Dateien zu komprimieren, um dem
Besucher eine rasch und leicht herab zu ladenden Datei zu geben.
Die benutzten Farben sind Google ziemlich egal, das gilt auch
für die zur Formulierung der Botschaft benutzten Wörter. Sie
sind aber daran interessiert, dass man relevant ist, weil Schlüsselwörter
ja der Schlüssel zum Herzen eines Googlebot sind.