AdWord-Kampagnen: in 7 Schritten zum Erfolg
Jeder Besucher, der über eine Pay-per-Klick-Kampagne auf die eigene Website kommt, kostet bares Geld. Deshalb soll die Anzeige nicht nur Klicks, sondern auch Conversions erzielen. Über Erfolg oder Misserfolg entscheiden die Wahl der Suchbegriffe, der Anzeigentext und die Gestaltung der Zielseite. Stimmt eines dieser Elemente nicht, generiert die Anzeige vielleicht Klicks, erreicht aber das Kampagnenziel kaum.
Was ist Suchmaschinenwerbung (SEA)?
Die Kleinanzeigen auf der rechten Seite oder oberhalb der Ergebnisanzeigen in Suchmaschinen sind bezahlte Online-Anzeigen, auch Sponsored Links oder Keyword Advertising genannt. Meist funktionieren diese Anzeigen, die in der Regel in Textform erscheinen, über ein automatisches Auktionsverfahren: Der Werbetreibende wählt Schlüsselbegriffe, aufgrund welcher seine Werbung erscheinen soll. Er bestimmt selbst, wie viel er für einen Klick auf seine Online-Anzeige zu zahlen bereit ist. Wer den höchsten Preis bietet, erscheint mit seiner Anzeige ganz oben, wenn ein Nutzer nach dem betreffenden Begriff sucht. Kosten entstehen für den Werbenden nur, wenn jemand die Anzeige anklickt. Dieses erfolgsbasierte Modell ermöglicht auch Unternehmen mit kleinen Budgets, auf der ersten Suchergebnisseite zu erscheinen und somit mehr Website-Besucher zu generieren.
In 7 Schritten zum Kampagnenerfolg
1.
Wählen Sie die Suchbegriffe im Kontext des eigenen Angebots.
2.
Texten Sie die Anzeige verkaufsstark und integrieren Sie Informationen, die das Vertrauen fördern wie «Testsieger» oder Verstärker wie Early-Bird-Angebote (zum Beispiel: «Gültig bis 31.12.xx»).
3.
Wiederholen Sie das Angebot auf der Landingpage und listen Sie die wichtigsten Kundennutzen kurz auf.
4.
Bezeichnen Sie den «Call-to-Action-Button» klar mit «Jetzt einschreiben» oder ähnlich und platzieren Sie ihn direkt unter der Nutzenauflistung.
5.
Um auch Skeptiker abzufangen, räumen Sie mit weiteren Informationen unterhalb des «Call-to-Action-Button» noch vorhandene Zweifel aus dem Weg. Beispiele: Link auf Preisvergleichsdienste, Link auf Testimonials bestehender Kunden, Leseproben.
6.
Gestalten Sie das Formular übersichtlich, das mit dem «Call to Action» aufgerufen wird, und verlangen Sie nur diejenigen Informationen, die für die Zielerreichung wirklich nötig sind.
7.
Platzieren Sie allfällige Werbeeinblendungen erst auf der Bestätigungsseite, um den Nutzer nicht vom Hauptziel der Kampagne abzulenken.
Anbieter für Suchmaschinenwerbung
Die wichtigsten Anbieter für bezahlte Suchmaschinenwerbung sind in der Schweiz, Deutschland und Österreich Google AdWords (9 von 10 Suchanfragen erfolgen heute über Google) und Search. Sie unterscheiden sich hinsichtlich Reichweite, Gestaltung der Werbebotschaften, Mindestumsätze usw. Weitere Anbieter sind im internationalen Markt Microsoft AdCenter und die Vermarktungsplattform APT from Yahoo!.
